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            <title>Janina Böttger, MdB : RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Janina Böttger, MdB </copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:42:59 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 06:42:59 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-448577</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:40:32 +0200</pubDate>
                <title>Überprüfung der AfD-Europapartei ESN ist wichtiges Signal</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/ueberpruefung-der-afd-europapartei-esn-ist-wichtiges-signal/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>&quot;Es ist ein wichtiges Signal, dass eine unabhängige Behörde jetzt prüfen soll, ob die AfD-Europapartei ESN die Grundwerte der EU – Menschenwürde, Demokratie, Minderheitenschutz – überhaupt vertritt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linksfraktion im Europaparlament hatte dieses Verfahren mit angestoßen, weil klar ist: Wer Hass und rassistische Hetze verbreitet und Verbindungen zu Putin pflegt, darf dafür nicht auch noch mit europäischen Steuergeldern belohnt werden", erklärt Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum vom Europäischen Parlament beschlossenen Prüfverfahren gegen die ESN. Böttger weiter:</p>
<p>“Stellt die Prüfung Verstöße fest, kann die ESN ihren Status als europäische Partei und damit ihre Finanzierung verlieren. 2026 waren dies rund zwei Millionen Euro aus dem EU-Haushalt. Zum ersten Mal würde einer europäischen Partei offiziell bescheinigt, gegen die Grundwerte der Union zu verstoßen. Das Verfahren gegen die europäische Dachpartei ersetzt aber nicht die notwendige Prüfung der AfD in Deutschland. Die Demokratie muss sich endlich zur Wehr setzen, dafür hat sie heute einen ersten Schritt getan.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448494</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 20:24:57 +0200</pubDate>
                <title>Angriff auf Beschäftigte und Mieter</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/angriff-auf-beschaeftigte-und-mieter/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>Zur Vorstellung der Ergebnisse des Koalitionsausschusses, erklärt Janina Böttger, Bundestagsabgeordnete der Linken für den Wahlkreis Halle:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Pläne der Bundesregierung zeigen ein klares Muster: Misstrauen gegenüber den Menschen, die dieses Land am Laufen halten - Rückendeckung für diejenigen, die aus Wohnen, Gesundheit und Arbeit Profite schlagen.</p>
<p>Wenn die Merzregierung ärztliche Krankschreibungen ab dem ersten Krankheitstag fordert, zudem die telefonische Krankschreibung abschafft, dann bekämpft sie keinen Missbrauch. Die Bundesregierung macht kranke Menschen zu Verdächtigen und überlastet Arztpraxen über die Grenze. Im Zweifel sollen sich die Menschen dafür entscheiden, krank in die Arbeit zu gehen.</p>
<p>Verantwortungslos auch der Angriff auf eine soziale Wohnungspolitik. Während die Mieten in den Ballungsräumen ungebremst explodieren, bekämpft die Bundesregierung ausgerechnet jene Konzepte und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die Spekulation eindämmen und Wohnen wieder bezahlbar machen wollen. Damit mischen sich Union und SPD sogar in den Berliner Wahlkampf ein. Sie zeigen, auf wessen Seite sie stehen: auf der Seite der Immobilienkonzerne und Aktionäre - nicht auf der Seite der Mieterinnen und Mieter.</p>
<p>Explodierende Mieten, prekäre Beschäftigung und ein Sozialstaat unter Dauerbeschuss sind längst zum Nährboden für Politikverdrossenheit und Demokratieskepsis geworden - in Deutschland wie in Europa. Wer den sozialen Zusammenhalt zerstört, stärkt am Ende diejenigen, die von der Spaltung der Gesellschaft profitieren.</p>
<p>Bemerkenswert ist die Argumentation des Koalitionsausschusses beim Bürokratieabbau. Brüssel wird gern für jede Regel verantwortlich gemacht. Nun räumt die Koalition ein, dass viele Bestimmungen durch nationale Gesetze und Interessenvertretung entstanden sind. Wer Bürokratie ehrlich abbauen will, muss zuerst die eigenen Hausaufgaben machen - statt Europa als bequemen Sündenbock zu missbrauchen.</p>
<p>Die Linke wird diesem sozialen Rückschritt entschlossen entgegentreten. Unser Land braucht gerechte Steuern auf große Vermögen, sichere Arbeitsverhältnisse, starke Arbeitnehmerrechte und bezahlbares Wohnen - nicht eine Bundesregierung, die den Interessen der Superreichen dient und die Mehrheit der Bevölkerung die Zeche zahlen lässt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447100</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 18:05:54 +0200</pubDate>
                <title>Das System Orbán ist abgewählt</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/das-system-orban-ist-abgewaehlt/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Wahl in Ungarn:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das System Orbán ist abgewählt. Dieser Sieg gehört nicht nur Peter Magyar, er gehört den Menschen, die 16 Jahre lang unter enormem Druck nicht aufgehört haben, gegen den autoritären Staatsumbau zu kämpfen. Die EU hat jetzt eine Chance, sich zu reformieren und demokratische Prozesse zu stärken. Viel zu lange haben EU-Institutionen Orbán hofiert und den Abbau demokratischer Standards akzeptiert. Von Peter Magyar erwarte ich keine progressive Politik. Trotzdem muss er jetzt alles daransetzen, das Leben der Ungarinnen und Ungarn zu verbessern - und daran muss er sich messen lassen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446134</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 12:48:07 +0100</pubDate>
                <title>Schwerer Schlag für die Südstadt </title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/schwerer-schlag-fuer-die-suedstadt/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erklärung der halleschen Bundestagsabgeordneten Janina Böttger</strong></p>
<p>Der Rückzug von Kaufland als Ankermieter bedeutet das Aus für das Südstadt-Center in Halle. Die endgültige Schließung ist ein schwerer Schlag für die Menschen im Stadtteil. Mit ihm verschwindet ein ganzer Versorgungs- und Alltagskosmos: Lebensmittel, Apotheke, Drogerie, Bekleidung, kleine Dienstleister und weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs. Die gewachsene Infrastruktur im Quartier bricht damit auf einen Schlag weg. Diese Situation darf so nicht bleiben.</p>
<p>Die Südstadt braucht schnell eine verbindliche Ersatzlösung – am Standort, im Quartier, ohne jahrelange Hängepartie. Eine weitere Ausdünnung der Infrastruktur würde den Stadtteil destabilisieren und soziale Ungleichheit verschärfen. Der Eigentümer steht in der Verantwortung. Es drängt sich der Eindruck auf, dass notwendige Investitionen über Jahre unterblieben sind und das Gebäude augenscheinlich dem Verfall überlassen wurde. Wenn Sicherheitsmängel zur Schließung führen, ist das kein Naturereignis, sondern Folge unterlassener Verantwortung. Solange Gewinne erwirtschaftet werden, funktioniert der Markt – doch wenn Investitionen nötig sind, erfolgt der Rückzug. Dieses Muster – Gewinne mitnehmen, Verantwortung abgeben – ist nicht hinnehmbar.</p>
<p>Nach Berichten haben über 80 Beschäftigte ihre Arbeit verloren. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die Entwicklung zeichnete sich seit Wochen ab – jetzt braucht es schnelle Zusagen für Weiterbeschäftigung und Unterstützung.</p>
<p>Für tausende Bewohnerinnen und Bewohner der Südstadt ist Nahversorgung keine Komfortfrage, sondern eine Frage des funktionierenden Alltags und der Würde. Insbesondere Ältere, Familien und Menschen ohne Auto sind auf wohnortnahe Angebote angewiesen. Wenn ein zentraler Versorger verschwindet, trifft das nicht „den Markt“, sondern die Menschen. Nahversorgung ist Daseinsvorsorge. Es kann nicht sein, dass ein ganzer Stadtteil die Folgen von Spekulation, Renditedruck und unternehmerischem Rückzug trägt. Die Südstadt ist kein Randgebiet zweiter Klasse. Die Menschen hier haben Anspruch auf funktionierende Infrastruktur, sichere Gebäude und verlässliche Versorgung.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-444216</guid>
                <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 14:10:02 +0100</pubDate>
                <title>Beschäftigte von Dow-Chemical brauchen klare Antworten der Bundes- und Landesregierung</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/beschaeftigte-von-dow-chemical-brauchen-klare-antworten-der-bundes-und-landesregierung-enteignung-von-dow-im-sinne-des-gemeinwohls-darf-kein-tabu-sein/</link>
                <author>Janina Böttger, Wulf Gallert</author>
                <description>Enteignung von Dow im Sinne des Gemeinwohls darf kein Tabu sein</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Am Montag findet der ostdeutsche Chemiegipfel in Böhlen statt. Dazu erklärt Wulf Gallert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt:</i><br><br>„Dow Chemical droht nach wie vor mit der Schließung seiner Anlagen in Böhlen und Schkopau bis 2027. Beschäftigte und die Gewerkschaften befürchten, dass der Konzern die Anlagen nicht an einen anderen Investor verkaufen, sondern stilllegen will. In Sachsen-Anhalt ist die chemische Industrie mit ca. 13.000 Arbeitsplätzen ein Kernpfeiler des verarbeitenden Gewerbes. Ohne einen Nachfolgeinvestor für Dow Chemical werden Wertschöpfungsketten zerstört, die diese Arbeitsplätze betreffen. Es ist für Sachsen-Anhalt und das Chemiedreieck Mitteldeutschland systemrelevant diese Industrieregion, die mit Steuermitteln entwickelt wurde, zu retten. Dies liegt in der Verantwortung der Bundes- und Landesregierungen.“<br><br><strong>Janina Böttger, für die Region zuständige Bundestagsabgeordnete der Linken, betont:</strong><br><br>„Der Dow-Konzern legt es offensichtlich darauf an, Nachfolgeinvestitionen zu verhindern, um im Sinne einer Marktbereinigung Konkurrenten aus der mitteldeutschen Chemieregion rauszuhalten. Dies darf die Bundesregierung nicht zulassen. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, die Blockade von Dow aufzubrechen und Nachfolgeinvestitionen zu ermöglichen. Auch eine Enteignung darf dabei kein Tabu sein. Laut dem Grundgesetz sind Eigentümer verpflichtet, im Interesse der Gesellschaft zu handeln. Auch Dow Chemical muss dieser Verpflichtung nachkommen. Wir erwarten klare Antworten am Montag von den ostdeutschen Wirtschaftsministern und vom Ostbeauftragten der Bundesregierung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 20:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Aktive Industriepolitik statt Geschenke an Konzernspitzen – Chemie-Cluster Mitteldeutschland muss gerettet werden</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/aktive-industriepolitik-statt-geschenke-an-konzernspitzen-chemie-cluster-mitteldeutschland-muss-gerettet-werden/</link>
                <author>Janina Böttger, Wulf Gallert, Stefan Hartmann</author>
                <description>Das mitteldeutsche Chemie-Cluster ist in Gefahr. Die Linke stellt im Landtag und Bundestag die Frage nach Verantwortung von Bundes- und Landesregierung. Dazu betonen Janina Böttger, für die Region zuständige Bundestagsabgeordnete, sowie Wulf Gallert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das mitteldeutsche Chemie-Cluster ist in Gefahr. Die Linke stellt im Landtag und Bundestag die Frage nach Verantwortung von Bundes- und Landesregierung. Bereits am Donnerstag haben die Vertreter der IGBCE und des Betriebsrats von DOW aus Schkopau und Böhlen im Wirtschaftsausschuss des Landtags die dramatische Lage des Chemie-Klusters Mitteldeutschland dargestellt. Der angekündigte Rückzug von DOW droht die Wertschöpfungsketten in der Region zu zerstören, wenn keine Nachfolgeinvestoren dafür gefunden werden. Dies betrifft nicht nur die Existenz der Industrieparks in Böhlen und Schkopau, sondern die Industriestandorte in der gesamten Region. Die durch die Bundesregierung verkündete Abschaffung der Gasspeicherumlage und die Einführung des Industriestrompreises für die chemische Industrie ändert die Situation nicht, wenn die Basis der vernetzten Chemieindustrie verloren geht.<br><br>Nach Aussage der Arbeitnehmervertreter besteht das zentrale Problem darin, das DOW nicht erkennen lässt, dass es ein Interesse am Verkauf ihrer Anlage hat, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden, oder sich in einer Übergangsgesellschaft "InduServe 2.0" zu beteiligen. Vielmehr gibt es Anzeichen, dass sich der US-Konzern darauf konzentriert, Nachfolgeinvestoren zu verhindern bzw. abzuschrecken. Offensichtlich will der Konzern eine Marktbereinigung zulasten der Chemieregion in Sachsen-Anhalt und Sachsen durchführen. Dies ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, sondern wäre auch eine Katastrophe für die Region, in der der US-Konzern lange Zeit hohe Profite erzielt hat. Dazu darf es nicht kommen.&nbsp;<br><br>Landes- und Bundesregierung müssen endlich aufwachen und von ihrem Kuschelkurs gegenüber dem Konzern abrücken. Wenn der CDU-Wirtschaftsminister Sven Schulze nach diesen Informationen immer noch auf nette Gespräch mit der Konzernleitung setzt, hat er weder die Zeichen der Zeit noch die Dramatik verstanden, die in diesem Prozess steckt. Wenn die Bundesregierung, insbesondere die Wirtschaftsministerin Frau Reiche, die Alarmsignale der IGBCE und aus der Region, wie bisher, weiter ignoriert und tatenlos zusieht, wie das gesamte mitteldeutsche Chemie-Cluster in Gefahr gerät, ist der Niedergang nicht mehr aufzuhalten.<br><br>Dabei gibt es Alternativen. Nach Aussagen der IGBCE gibt es sehr wohl eine Reihe von Interessenten für die Anlagen im Besitz des DOW-Konzerns inklusive des Crackers in Böhlen. Es gibt also die Chance mit neuen Investoren die Chemieregion in eine sichere Zukunft zu führen. Dies kann aber nur gelingen, wenn DOW durch Bundes- und Landesregierung dazu gezwungen wird, ihre Blockadehaltung aufzugeben und neuen Investoren nicht den Weg in die Zukunft zu versperren. Dies ist sehr wohl möglich, denn laut Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gibt es die Verpflichtung von Eigentümern, im Interesse der Gesellschaft zu agieren. Diese Verpflichtung muss jetzt wahrgenommen werden. Deshalb wird Die Linke die Verantwortung der Landesregierung auf der nächsten Landtagssitzung für diesen Standort einfordern und im Bundestag die Verantwortung der Bundesregierung klarstellen. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten sowie der gesamten Region und fordern endlich eine aktive Industriepolitik statt immer mehr Geschenke an Konzernspitzen, die kein wirkliches Interesse an der Perspektive unseres Landes haben."<br><br>Stefan Hartmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im sächsischen Landtag, betont:<br><br>"Die Linke will verhindern, dass Ostdeutschland deindustrialisiert wird. Das mitteldeutsche Chemiecluster ist eine unverzichtbare Säule für den Industriestandort und insbesondere für Mitteldeutschland. Die sächsische Staatsregierung muss zusammen mit der sachsen-anhaltinischen Landesregierung Druck auf den Konzern sowie die Bundesregierung aufbauen. Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wirtschaftsminister Dirk Panter müssen transparent machen, welche Gespräche sie mit welchem Ergebnis geführt haben.&nbsp;<br><br>Ohne industriepolitische Strategie und planbare Energiekosten werden Konzerne immer wieder Argumente finden, um Jobs zu vernichten. Oft genug sind Managementversagen und Aktionärsinteressen die eigentlichen Krisenursachen. Der Staat muss mehr Verantwortung für Infrastrukturentwicklung und Ausbildung übernehmen. Die Linksfraktion steht an der Seite der Beschäftigten. Der Markt wird es nicht richten!"<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443774</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 15:51:08 +0100</pubDate>
                <title>Konservative hieven die Feinde Europas in Entscheidungsmacht</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/konservative-hieven-die-feinde-europas-in-entscheidungsmacht/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>Die europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Janina Böttger, erklärt zur Abstimmung des Lieferkettengesetzes im Europäischen Parlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Lieferkettengesetz sollte ein Meilenstein für bessere Arbeitsbedingungen und Umweltschutz, gegen Zwangs- und Kinderarbeit in der globalen Wirtschaft sein – Werte, die die Europäische Union stets betont. Doch heute erleben wir, wie insbesondere die konservative Fraktion das Gesetz angreift – unterstützt von Rechtsaußen im Europäischen Parlament. Das Ziel ist, zentrale Bestimmungen zu verwässern und damit die Durchsetzbarkeit und Wirksamkeit des Gesetzes zu gefährden.<br><br>Schon dieses Zusammengehen der Konservativen mit Rechtsaußen ist ein Verrat an der Gründungsidee der Europäischen Union, Frieden und Menschenwürde zu wahren und wirtschaftliche Perspektiven für alle zu schaffen. Manfred Weber hat den gleichen Fehler begangen wie Friedrich Merz im Bundestag: Statt Politik im Sinne von globaler Gerechtigkeit und fairen Arbeitsbedingungen zu unterstützen, setzt Weber auf die Unterstützung von jenen, die keine Verantwortung für die Werte übernehmen, für die Europa stehen sollte. CDU/CSU und EVP im Europaparlament haben keine Antwort auf die Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel. Die Konservativen hieven die Feinde Europas in Entscheidungsmacht – statt sie zu isolieren.&nbsp;<br><br>Die Regelung, eine große Anzahl von Unternehmen von den Verpflichtungen auszunehmen, sendet ein fatales Signal: "Menschenrechte dürfen nichts kosten." Diese Haltung stellt die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union in Frage und widerspricht ihren eigenen Ansprüchen. Die EU und das Europäische Parlament stellen sich immer wieder als Vorreiterin für Menschenrechte und eine wertebasierte Außenpolitik dar. Doch was bleibt von diesem Anspruch, wenn sie sich mit denjenigen einlässt, die Menschenrechte per se relativieren?</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443547</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 13:25:10 +0100</pubDate>
                <title>Ein Jahr Einsturz des Bahnhofsdachs von Novi Sad: Bundesregierung und EU müssen sich hinter Demonstrierende in Serbien stellen</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/ein-jahr-einsturz-des-bahnhofsdachs-von-novi-sad-bundesregierung-und-eu-muessen-sich-hinter-demonstrierende-in-serbien-stellen/</link>
                <author>Janina Böttger, Maren Kaminski</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Jahr demonstriert die Zivilgesellschaft in Serbien gegen die tödliche Korruption und Vetternwirtschaft von Präsident Vučić. Seit einem Jahr schaut die Bundesregierung tatenlos zu. Sie muss sich in der bilateralen Zusammenarbeit mit Serbien für die Einhaltung demokratischer Standards einsetzen und hierzu auch den Austausch mit der Zivilgesellschaft suchen. Dieser Jahrestag dient dem Gedenken an die Opfer. Aber er ist auch ein Tag des Widerstandes und des Protestes", erklärt Maren Kaminski, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit, anlässlich des morgigen Jahrestages des Einsturzes eines Bahnhofsdachs in Novi Sad, bei dem infolge von Korruption sechzehn Menschen starben.<br><br>Janina Böttger, europapolitische Sprecherin, ergänzt: "Die autoritäre Regierung von Präsident Vučić reagiert mit immer härteren Maßnahmen, willkürlichen Verhaftungen und Repressionen gegen die Demonstrierenden, die seit einem Jahr in ganz Serbien für mehr Gerechtigkeit und Neuwahlen auf die Straße gehen. Die Pressefreiheit ist eingeschränkt und Menschen werden gezielt diffamiert. Die EU und die Bundesregierung müssen sich hinter die Demonstrierenden stellen und ihre Forderung nach Einhaltung von Demokratie und fairen Neuwahlen unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 19:53:00 +0200</pubDate>
                <title>Rüstung statt Vision für Europa</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/ruestung-statt-vision-fuer-europa/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke zur Rede von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Lage der Europäischen Union.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rede offenbart die fehlende Vision der Kommissionspräsidentin für die Zukunft der Europäischen Union. Sie spricht lange und zuerst über die Kriegstüchtigkeit und will eine europäische Kampfdrohneninitiative starten, bleibt aber unklar, wie die angekündigte Initiative zu bezahlbarem Wohnen aussehen soll. Sie spielt die Konsequenzen des Zoll-Deals mit Trump herunter und die Hunderte Milliarden Euro, die dadurch nicht in der EU investiert werden, sondern in den USA. Bereits jetzt kostet die Konjunkturschwäche Zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland und Europa. Unsere Position bleibt klar, eine andere EU ist möglich. Eine Union für die Menschen, von den Menschen, mit reformierten Institutionen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-442642</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 20:57:14 +0200</pubDate>
                <title>Schließung des Meyer-Burger-Werks ist ein industriepolitisches Armutszeugnis</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/schliessung-des-meyer-burger-werks-ist-ein-industriepolitisches-armutszeugnis/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>Janina Böttger, Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende Die Linke Sachsen-Anhalt: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die angekündigte Schließung des Meyer-Burger-Werks in Anhalt-Bitterfeld und die Entlassung der gesamten Belegschaft sind ein Schlag ins Gesicht für die Beschäftigten und für die gesamte Region.</p>
<p>„Es ist ein Skandal, dass ein zukunftsweisender Standort der Solarindustrie aufgegeben wird“, erklärt Janina Böttger. „Die Beschäftigten haben hochqualifizierte Arbeit geleistet und Zukunftstechnologie produziert. Versagt hat die Unternehmensführung, die es nicht geschafft hat, den Standort langfristig abzusichern.“</p>
<p>Die Landesregierung hat es versäumt, frühzeitig eine Strategie für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen in der Solarindustrie zu entwickeln. Bund und Land reden vom Ausbau erneuerbarer Energien, lassen aber die Beschäftigten im Regen stehen, wenn Konzerne kurzfristig Profitinteressen über Menschen und Regionen stellen. Das Versprechen, Sachsen-Anhalt zum Vorreiter für Energiewende und Innovation zu machen, wird so zur Farce.</p>
<p>„Während Millionen in fossile Industrien gepumpt werden, fehlt offenbar der politische Wille, Zukunftsbranchen wie die Solarindustrie konsequent zu unterstützen“, so Janina Böttger weiter. „Wenn die Landesregierung sich wegduckt, wenn es ernst wird, ist sie mitverantwortlich für den Verlust von hunderten Arbeitsplätzen und die Zerschlagung einer Zukunftstechnologie. Während es in der Bankenkrise möglich war durch staatliches Eingreifen Banken zu stabilisieren, schreckt man bei der Solarindustrie vor staatlicher Beteiligung oder Überbrückungskrediten zurück. Die Leidtragenden sind die Arbeitnehmer:innen.“</p>
<p>Die Linke steht fest an der Seite der Beschäftigten. Sie müssen jetzt in den Blick genommen werden. Sie brauchen eine Perspektive. Sonst droht erneut der Verlust von wertvollen Arbeitskräften in der Region.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-441873</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 17:25:00 +0200</pubDate>
                <title>Dow-Rückzug bedroht Zukunft des Chemiedreieck – Weckruf für Industriepolitik und Standortschutz</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/dow-rueckzug-bedroht-zukunft-des-chemiedreieck-weckruf-fuer-industriepolitik-und-standortschutz/</link>
                <author>Janina Böttger</author>
                <description>Die angekündigte Schließung zentraler Dow-Standorte in Schkopau und Böhlen bis Ende 2027 ist ein Schock für die gesamte Region und eine Zäsur für die ostdeutsche Industrie. 550 Arbeitsplätze sind direkt bedroht. Hinter dieser Zahl stehen Familien, Existenzen und die Zukunft des mitteldeutschen Chemiedreiecks.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Stilllegung der Anlagen, darunter der für die gesamte Wertschöpfungskette entscheidende Steamcracker in Böhlen, würde das industrielle Herz von Sachsen und Sachsen-Anhalt treffen. Diese Werke sind nicht nur Schlüsselstandorte des Konzerns, sondern auch tragende Säulen für Zulieferer, Handwerk und regionale Entwicklung. Der Rückzug eines US-Konzerns aus einer industriellen Kernregion offenbart die Schwächen der aktuellen Standortpolitik und die Risiken der neuen US-Industriepolitik für Europa.<br><br>Für Die Linke ist klar, der Erhalt der Standorte muss höchste Priorität haben:<br><br>Alle Optionen auf den Tisch: Für den Erhalt der Standorte muss gekämpft werden. Auch Bundes- und Landesbeteiligungen dürfen kein Tabu sein - der ostdeutsche Chemiestandort ist systemrelevant. Gewerkschaften und Beschäftigte fordern Zeit für die Suche nach neuen Betreibern und Investoren.<br><br>Langfristige Industriepolitik: Um dauerhafte Deindustrialisierung zu verhindern, braucht es gezielte Förderprogramme für die Ansiedlung neuer, zukunftsfähiger Industrien - insbesondere im Bereich nachhaltiger Technologien und innovativer Produktion.<br><br>Souveränität sichern: Es braucht eine industriepolitische Strategie im Handelskonflikt zwischen den USA und Europa, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Ostdeutschland sichert.<br><br>Die Zukunft des mitteldeutschen Chemiedreiecks steht auf dem Spiel. Jetzt ist entschlossenes politisches Handeln gefragt - für die Beschäftigten, die Region und ostdeutsche Industrie.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441015</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 16:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Dow-Rückzug wäre ein harter Schlag – Die Linke ist solidarisch und fordert industriepolitischen Kurswechsel, auch mit öffentlichen Investitionen</title>
                <link>https://www.janina-boettger.de/detail/news/eine-pressemeldung-mit-video-40-1/</link>
                <author>Janina Böttger, Stefan Hartmann, Sören Pellmann</author>
                <description>Der US-Konzern Dow will möglicherweise zentrale Anlagen im mitteldeutschen Chemiedreieck stilllegen. Betroffen wären Böhlen in Sachsen und Schkopau in Sachsen-Anhalt. Dadurch sind hunderte Industriejobs in Gefahr, die Zukunft der Standorte wäre fraglich. Dow begründet die Maßnahme mit wirtschaftlichem Druck und strukturellen Standortnachteilen: Die Nachfrage sei schwach, Energie- und Rohstoffkosten seien hoch. Allerdings hat Dow erst in diesem Monat eine Dividende von 2,46 Euro pro Aktie ausgeschüttet, was einer Dividendenrendite von fast zehn Prozent entspricht. Die Co-Vorsitzende Janina Böttger der Partei Die Linke Sachsen-Anhalt, erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft IG BCE. Proteste und Widerstand gegen die Pläne von Dow sind richtig. Nötig ist der Schulterschluss von Beschäftigten, Politik und Zivilgesellschaft. Nur mit einer starken gewerkschaftlichen Stimme können solche Standortentscheidungen sozial abgefedert oder sogar verhindert werden.</p>
<p>Die neue Bundesregierung muss umgehend handeln. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Chemieagenda 2045 kommt viel zu spät, wenn schon heute zentrale Standorte wegbrechen. Wer künftig das Wirtschaftsressort führt, muss die Zukunft der Chemiebranche – insbesondere im Osten – zur Chefsache machen. Wir werden das Thema im Bundestag und in den Landtagen auf die Tagesordnung setzen: Die Chemieindustrie braucht eine tragfähige, langfristige industriepolitische Strategie. Strukturwandel darf kein Synonym für industrielle Wüste werden. Das mitteldeutsche Revier braucht Planungssicherheit, günstige Energie und staatliche Investitionen – nicht einen kalten Rückzug multinationaler Konzerne.“</p>
<p><strong>Stefan Hartmann, Vorsitzender der Linken in Sachsen</strong>, fügt hinzu:</p>
<p>„Die Ankündigung von Dow kommt zur Unzeit. Wir wollen verhindern, dass Ostdeutschlands deindustrialisiert wird. Ein Rückzug von Dow wäre nicht nur für Arbeitsplätze und die regionale Unternehmensstruktur fatal, sondern hätte demokratiegefährdende Folgen. Die Abschaltung des Crackers in Böhlen hätte erhebliche Auswirkungen auf ganze Produktionsketten und die gesamte Region.</p>
<p>Die Landesregierungen von Sachsen und Sachsen-Anhalt müssen schnell reagieren und Druck auf den Konzern sowie die Bundesregierung aufbauen. Ohne industriepolitische Strategie und planbare Energiekosten werden Konzerne immer wieder Argumente finden, um Jobs zu vernichten. Oft genug sind Managementversagen und Aktionärsinteressen die eigentlichen Krisenursachen. Wie VW hat auch Dow hohe Dividenden gezahlt anstatt mit diesem Geld Arbeitsplätze zu erhalten.</p>
<p>Das mitteldeutsche Revier muss Energieregion bleiben, sonst fällt immer mehr industrielle Produktion weg. Energie wird aber nur bezahlbar sein, wenn wir erneuerbare Quellen konsequent nutzen. Das erfordert massive Investitionen, die auch durch Kreditaufnahme der Länder abzusichern sind. Die Grundgesetzänderung schafft dafür Spielraum. Als Übergangslösung fordert Die Linke schon lange einen Industriestrompreis.“</p>
<p><strong>Sören Pellmann, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag</strong>, erklärt abschließend:</p>
<p>„Dow ist ein weiteres Beispiel dafür, wie internationale Konzerne sich aus der Verantwortung stehlen und ganze Regionen im Stich lassen.​ Umso dringlicher müssen wir eigenständige industrielle Kompetenzzentren aufbauen, so weit das möglich ist. Die Bundesregierung darf den Osten nicht fallen lassen! Nötig ist ein Transformationsfonds, der den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft voranbringt. Diese Investitionen würden regionale Wertschöpfung stärken, die Abhängigkeit von Konzernzentralen reduzieren und unser Land in Richtung Klimaneutralität voranbringen.</p>
<p>Die Linke unterstützt die Forderungen nach Standortsicherung, Mitbestimmung und einer aktiven Industriepolitik im Sinne der Beschäftigten. Schließungen wären die Folge der verfehlten Energie- und Industriepolitik der Bundesregierung:&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/088/2008855.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Schon im November 2023 hat Die Linke im Bundestag gefordert, Strom für die Industrie bezahlbar zu machen</a>&nbsp;und mit öffentlichem Geld&nbsp;in grüne Grundstoffe und Chemie-Infrastruktur zu investieren. Unternehmen, die öffentliche Hilfen nutzen, müssten hierzulande Jobs sichern.​“</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Dow beschäftigt in Mitteldeutschland rund 1.500 Menschen. Bis zu 500 Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Die geplanten Stilllegungen betreffen Schlüsselanlagen. In Böhlen betreibt Dow einen „Steam-Cracker“, in dem aus Rohbenzin chemische Grundstoffe wie Ethylen und Propylen entstehen. Diese werden zu Kunststoffen weiterverarbeitet. Die Anlage gilt als das Herzstück der Produktion an den mitteldeutschen Standorten.&nbsp;Die Werke in Schkopau und Böhlen sind durch ein Pipelinenetz verbunden und bilden mit Leuna und Teutschenthal einen Produktionsverbund.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
                
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