Für Die Linke bedeutet Politik im Bundestag, an der Seite der Menschen zu stehen, die das Land am Laufen halten, und trotzdem viel zu oft übergangen werden. Für ­Beschäftigte mit niedrigen Löhnen, für Familien und ­Alleinerziehende unter ­Dauer­belastung, für die ­Vielen ohne Lobby.

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Schwerer Schlag für die Südstadt


Janina Böttger

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Doppelmoral bei der AfD: Das Parlament als politisches Feindbild – aber als Jobbörse willkommen. Warum der Skandal um die Vetternwirtschaft alles über die AfD sagt. 

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DB-Museum in Halle gerettet

Ende 2025 schloss die Deutsche Bahn überraschend das Eisenbahn-Museum in Halle (Saale). Obwohl der Standort kleiner ist als die Museen in Nürnberg und Koblenz, gilt er vielen als wichtiger Ort ostdeutscher Industrie-, Eisenbahn- und Alltagsgeschichte. Schnell regte sich Widerstand: Eine Online-Petition sammelte tausende Unterschriften, auch der Oberbürgermeister, Eisenbahnfreund:innen und die GDL übten öffentlich Druck aus. Den entscheidenden politischen Impuls setzten wir als ostdeutsche Bundestags-, Verkehrs- und Landespolitiker:innen der Linken, koordiniert von mir als hallescher Bundestagsabgeordneten. In einem Offenen Brief an den Bahnvorstand kritisierten wir die Schließung als  ungerecht und betonten die kulturpolitische Bedeutung solcher Orte, besonders im Osten. Der Protest zeigte Wirkung: Im Februar 2026 nahm die Bahn die Schließung zurück, das Museum soll ab April wieder öffnen, ein Erfolg gemeinsamen Engagements.

Stärkung Ostdeutschlands

Gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen Deutschlands“ sind nicht nur ein politisches Ziel, sondern in Artikel 72 des Grundgesetzes fest verankert. Doch auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Einheit ist dieses Versprechen nicht eingelöst. Als Bundestagsabgeordnete setze ich mich dafür ein, dass insbesondere Sachsen-Anhalt und die ostdeutschen Länder stärker in den Fokus der Bundespolitik rücken.

In der „AG Ost“ der Linksfraktion bündeln wir die Erfahrungen und Perspektiven der ostdeutschen Abgeordneten aus Brandenburg, Mecklenburg‑Vorpommern, Sachsen, Sachsen‑Anhalt und Thüringen. Denn die ostdeutsche Perspektive braucht Verstärkung: Wer hier genau hinschaut, sieht sowohl die Herausforderungen als auch die Impulse für Gleichberechtigung, Bildungsgerechtigkeit und Gemeinwohlorientierung im Land.

Soziale Gerechtigkeit

Die Linke wächst und bleibt unbequem – für ein besseres Leben für die Vielen, nicht nur die Wenigen: Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird: für faire Löhne, eine starke Rentenversicherung und bezahlbaren Wohnraum. Einkommen darf nicht über den Köpfen der Vielen und zum Vorteil der Wenigen verhandelt werden. Wir setzen auf Umschulung, Weiterbildung und gute Arbeitsbedingungen, damit jede und jeder von den Fortschritten profitieren kann – statt Profit auf Kosten der Schwächsten.

Miteinander ohne Angst und Ausgrenzung

Unsere Gesellschaft lebt von Vielfalt und Zusammenhalt. Ob Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung oder Behinderung – jede Form der Diskriminierung schwächt uns alle. Ich stehe für eine Kultur des Respekts und der Offenheit: Wir müssen Rassismus, Sexismus, Homophobie und Sozialchauvinismus entschieden entgegentreten. Nur so entsteht ein Klima, in dem Menschen sich sicher und anerkannt fühlen.